Der Rote Ortenauer

SPD-Mitgliederzeitung

Bernard Jenaste – ein Kandidat in turbulenten Zeiten in Schiltigheim

Veröffentlicht am 24.02.2026 in Europa

In Schiltigheim, einer symbolträchtigen Kommune der Eurométropole de Strasbourg, findet der Kommunalwahlkampf für März 2026 in einem besonders bewegten politischen Umfeld statt. Unter den prägenden Persönlichkeiten dieser Wahl positioniert sich Bernard Jenaste als zentraler Akteur mit einer unabhängigen und ambitionierten Liste.

Politischer Werdegang mit starker lokaler Verankerung

Bernard Jenaste ist seit Jahren eine bekannte Persönlichkeit in der politischen Landschaft Schiltigheims. Der Deutschlehrer an einer Ingenieurschule engagiert sich seit zwei Mandatsperioden in der Kommunalpolitik. Als stellvertretender Bürgermeister war er unter anderem für Personenstandswesen, Wahlen und Gleichstellung zuständig und galt lange als tragende Säule der kommunalen Mehrheit unter Führung des amtierenden Bürgermeisters.

Zudem war er über viele Jahre Sektionssekretär der Parti socialiste in Schiltigheim. In dieser Funktion setzte er sich konsequent dafür ein, sozialdemokratische Positionen wieder stärker in den Mittelpunkt der kommunalen Debatten zu rücken.

Bruch innerhalb der kommunalen Mehrheit

Die Ankündigung, bei den Kommunalwahlen 2026 eine eigenständige sozialistische Liste anzuführen, führte zu einem offenen Bruch mit der bisherigen Mehrheitskoalition, die bis dahin in einem breiten linken Bündnis organisiert war. Dieser Schritt wurde als bedeutende politische Zäsur wahrgenommen und beendete die über Jahre bestehende Geschlossenheit innerhalb der kommunalen Führung.

Im Januar 2026 entzog der Bürgermeister Bernard Jenaste die übertragenen Zuständigkeiten – ein deutliches Signal der Trennung zwischen dem bisherigen Stellvertreter und der Stadtspitze. Gleichzeitig erklärte Jenaste offiziell seine Kandidatur an der Spitze einer eigenen Liste.

Die Liste „3v-Schilick“ – ein Projekt für die Zukunft

Mit der Liste „3v-Schilick“ präsentiert Bernard Jenaste ein kommunalpolitisches Programm, das sich an sozial-humanistischen Werten orientiert. Zentrale Schwerpunkte seiner Kampagne sind:

Jugendförderung als Motor der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt

Aufbau eines berufsbegleitenden Campus, der bis zu 300 junge Menschen pro Jahr aufnehmen soll

Förderung von Innovation und lokaler Beschäftigung

Stärkung der Bürgerbeteiligung durch intensivere Konsultationsformate

Seine Kandidatur versteht sich als soziale, bürgernahe und zukunftsorientierte Alternative, die neue Impulse setzen und zugleich eng an den Erwartungen der Einwohnerinnen und Einwohner anknüpfen will.

Eine richtungsweisende Wahl für Schiltigheim

Die Kandidatur von Bernard Jenaste steht zugleich für die sichtbare Fragmentierung des linken politischen Spektrums in Schiltigheim. In einem Feld mehrerer konkurrierender Listen positioniert sich „3v-Schilick“ als eigenständige sozialdemokratische Option – neben ökologischen und weiteren linken Bewegungen.

Diese besondere Konstellation könnte maßgeblichen Einfluss auf den Wahlausgang am 15. und 22. März 2026 haben. In einem politisch vielfältigen Umfeld verkörpert Bernard Jenaste den Anspruch auf Erneuerung – verbunden mit der klaren Verankerung in traditionellen progressiven Werten.

Die SPD, die in der Ortenau und bundesweit für sozialdemokratische Grundüberzeugungen steht, unterstützt die Kandidatur von Bernard Jenaste ausdrücklich und wünscht ihm für die bevorstehende Wahl viel Erfolg.

 

 

Bernard Jenaste : un candidat à l’heure des turbulences à Schiltigheim!


À Schiltigheim, commune emblématique de l’Eurométropole de Strasbourg, la campagne des élections municipales de mars 2026 se déroule dans un contexte politique particulièrement mouvementé. Parmi les figures qui ont émergé au premier plan, Bernard Jenaste s’est imposé comme un acteur central du débat électoral, porteur d’une liste indépendante et ambitieuse.

Un parcours politique ancré localement

Bernard Jenaste est une personnalité bien connue du paysage politique schilikois. Professeur de langue allemande dans une école d’ingénieurs, il s’est engagé en politique locale après avoir exercé deux mandats municipaux. Adjoint au maire de Schiltigheim en charge notamment de l’état civil, de la vie électorale et de la mission égalité, il a longtemps été un pilier de la majorité municipale conduite par la maire sortante.

Il est également secrétaire de section depuis de nombreuses années du Parti socialiste à Schiltigheim, une responsabilité qui l’a naturellement conduit à vouloir replacer le PS au centre du jeu politique local.

Rupture au sein de la majorité municipale

L’annonce de son intention de mener une liste socialiste autonome pour les municipales de 2026 a créé une rupture avec la majorité municipale sortante, jusque-là unie autour d’un large rassemblement de gauche. Cette décision a été perçue comme une rupture politique forte, qui a contribué à l’effritement de l’unité qui prévalait dans l’équipe municipale depuis plusieurs années.

En janvier 2026, face à cette dynamique dissidente, la maire lui a retiré les délégations confiées à Bernard Jenaste, marquant ainsi une rupture nette entre l’adjoint et l’exécutif municipal. Parallèlement, Bernard Jenaste s’est lancé officiellement à la tête de sa propre liste.

La liste « 3v-Schilick » : un projet tourné vers l’avenir

Sous l’étiquette 3v-Schilick, Bernard Jenaste porte un projet municipal inspiré des valeurs humanistes de gauche. Sa campagne met notamment l’accent sur :

- La jeunesse, considérée comme un élément central du développement social et économique de la ville.
- La création d’un campus des métiers en alternance, avec la volonté d’accueillir jusqu’à 300 jeunes par an.
- Une attention particulière aux idées innovantes, à l’emploi local et à une concertation citoyenne accrue.

Sa candidature se veut donc une alternative à la fois sociale, citoyenne et progressiste, visant à revitaliser la politique locale tout en restant profondément ancrée dans les attentes des habitants.

Un enjeu pour les électeurs de Schiltigheim

La candidature de Bernard Jenaste illustre la fragmentation de la gauche à Schiltigheim pour ces municipales. Parmi les nombreuses listes en compétition lors du premier tour, celle de Bernard Jenaste figure comme une option distincte de celles portées par les écologistes ou d’autres courants de gauche.

Cette configuration électorale exceptionnelle pourrait avoir un impact significatif sur la manière dont les électeurs aborderont le scrutin des 15 et 22 mars prochains. Face à une scène politique locale éclatée, la candidature de Bernard Jenaste moigne d’un désir de renouvellement tout en affirmant une fidélité aux valeurs progressistes traditionnelles.

Le SPD qui défend les valeurs traditionnelles socialistes dans l'Ortenau et dans toute l'Allemagne soutient pleinement la candidature de Bernard Jenaste et lui souhaite beaucoup de succès lors des prochaines élections.

 

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